FINDET NICHT STATT - Jugendstil - Benedict Kloeckner & Landesjugendorchester RLP

FINDET NICHT STATT - Jugendstil - Benedict Kloeckner & Landesjugendorchester RLP

Freitag, 14. August 2020, 20.00 Uhr

Trifolion, Echternach

25/35 €
Tickets

Statt des ursprünglich geplanten Programms wollen wir mit veränderten Formaten und kreativen Weiterentwicklungen in diesem Sommer an den Start gehen. Denn trotz neuerlicher Lockerungen und verringerter Kontaktverbote machen die weiterhin geltenden Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung eine Durchführung des ursprünglichen Festivalprogramms wirtschaftlich unmöglich. Unser Mosel Musikfestival 2020 wird kleiner, kreativ und sehr anders, aber wir werden Sie berühren, begeistern und bezaubern – so wie Sie es von uns kennen! 

Weitere Details lesen Sie im Beitrag auf unserer Website; dort finden Sie ebenso alle Informationen zu Spenden an das Festival und zur Rücknahme von Karten. Direkt zum Formular-Download 

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Klingendes Denkmal für eine Stadt

18.30 Uhr Ohrensessel:
mit N. N.

Benedict Kloeckner, Violoncello
Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz
Musikalische Leitung: Johannes Klumpp

Programm:    
Pēteris Vasks: Konzert Nr. 2  für Violoncello und Orchester „Klātbūtne“
Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 60 „Leningrad”

„Die meisten Menschen haben heute keinen Glauben, keine Liebe und keine Ideale mehr. Die geistige Dimension geht verloren. Ich will der Seele Nahrung geben. Das predige ich in meinen Werken,“ sagt Pēteris Vasks. Mit dem 2. Cello-Konzert des Letten nimmt das Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz in seiner Sommerarbeitsphase Bezug zum Kultursommer-Motto „Kompass Europa: Nordlichter“. Damit setzt es ein ungeheuer farbenreiches Werk aufs Programm, in dem der weltweit gefragte Cellist Benedict Kloeckner das ganze Klangspektrum seines Instruments wird zeigen können. Seelennahrung, Ausdruck und die Sehnsucht nach Humanität, das trieb auch Dmitrij Schostakowitsch an. Nur wenige Werke der klassischen Musikliteratur gelten als derart legendär und so eng mit der Weltgeschichte verwoben wie Schostakowitschs 7. Sinfonie. Die sogenannte „Leningrader“ - ihre ersten drei Sätze entstehen, während die Wehrmacht systematisch die Versorgungswege der Stadt kappt und die Menschen aushungert - artikuliert den ganzen Irrsinn von Gewalt und Bedrohung ebenso wie die Stimme des gefährdeten Individuums, die sich in geradezu kammermusikalischer Intimität und zart-verlorenen Soli ausdrückt.

Johannes Klumpp, Preisträger des renommierten Dirigentenwettbewerbes in Besançon und erfolgreicher Chefdirigent des Folkwang Kammerorchesters, leitet diese Projektphase des LJO.
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